Sonntag, 10. Juni 2012

Schnorchel-Flatrate

Karimunjawa (15. - 18.05.2012):



Karimunjawa ist eine kleine Inselgruppe (bestehend aus 27 Inseln) und liegt etwa 80 km nördlich der Küste von Java. Ich hatte ehrlich gesagt zuvor noch nie davon gehört, denn mein Lonely Planet erwähnt sie mit keinem Wort und sie ist dementsprechend nicht gerade eine Touristenhochburg. Aber Celine und Niek hatten ohnehin geplant, diese Inseln zu besuchen und so haben wir uns entschlossen, den Trip zu viert zu machen. Celine hatte online einen Touranbieter gefunden,  der uns  - nach einigem Handeln - ein komplettes 3-Tages-Paket (incl. Transport von Yogyakarta und zurück, Transfer auf die Insel, 3 Nächte im Homestay, Mahlzeiten, 2 Tage mit Boots- und Schnorchelausflügen zu den kleineren umliegenden Inseln) für knapp 70€ pro Person anbot…gekauft! Und wir mussten auch nicht lange warten. Nach unserem Treffen mit Areei um 19 Uhr gingen wir früh ins Bett, denn nachts um 2 Uhr sollte die Reise schon losgehen. Die Fahrt, bei der wir uns mit all unserem Gepäck und 6 Personen (wir vier, Areei und sein Fahrer) ins Auto quetschten, dauerte ca. 5 Stunden und brachte uns an die Nordküste Javas nach Jepara. Dort mussten wir dann noch ein paar Stunden auf die Fähre warten. Zum Glück hatten wir uns für das Fast Boat entschieden, das nur 2 Stunden für die Überfahrt braucht und außerdem noch relativ neu ist. Die Wartezeit am Hafen verbrachten wir mit Kartenspielen in einem kleinen Café (eher ein Verschlag), wo es Instant-Nudeln und Instant-Kaffee zum Frühstück gab. Die Überfahrt war einigermaßen schauklig und meine Seekrankheitstabletten waren nicht so richtig wirksam. Spaß ist anders. Als wir dann auf der Insel ankamen und unser Homestay bezogen, stellte ich fest, dass meine Kamera weg war! Keine Ahnung wo ich sie verloren hatte. Aber ich hatte sofort einen Typen im Verdacht, der uns beim Kartenspielen zugeschaut hatte und der neben mir und meinem Rucksack saß. Aber keine Ahnung, ob er sie wirklich genommen hat. Da ich auf Tabletten war und etwas neben mir stand, könnte es auch sein, dass ich sie irgendwie verloren hab. Bin jedenfalls gleich zurück zum Fähranleger, um zu fragen, ob einen Kamera gefunden wurde…natürlich nicht. Dafür versetzte ich aber die komplette Crew in helle Aufregung, da es einige Kommunikationsschwierigkeiten gab. Anschließend verbrachte ich eine halbe Stunde im Büro der Fährgesellschaft und erzählte die Geschichte zum 10. Mal. Ich hatte das Gefühl, dass sie sofort die ganze Insel mobilisieren wollten und den vermeintlichen Dieb zu finden, denn anscheinend hatten sie gleich jemanden im Verdacht…aber ich war ja gar nicht sicher, dass die Kamera tatsächlich geklaut wurde! Nach einiger Zeit konnte ich ihnen klarmachen, dass ich im Moment nichts anderes von ihnen wollte, als meinen Namen und Telefonnummer dazulassen, damit sie sich bei mir melden konnten, falls etwas gefunden wird. So haben wir es gemacht…und ich hab nie wieder was von ihnen gehört :-(



Der erste Blick auf die Insel



Egal, die Tage auf Karimunjawa waren trotzdem super schön! Gewohnt haben wir im Homestay von Areeis Familie. Areei ist 28 Jahre alt, ein absoluter Juventus-Fan, ist verheiratet und hat eine kleine 1 ½ Monate alte Tochter, von der er uns gerne Fotos und Videos zeigte. Außer uns wohnte dort noch Juliette aus Russland. Die Unterkunft war sehr spartanisch, aber funktionell. Das Bett war eine Matratze in einem ansonsten leeren Raum. Eine Dusche gab es nicht, sondern nur das traditionelle indonesische Bad mandi, ein Wasser-Bassin mit Schöpfkelle zum Duschen und für die Klospülung…geht auch wenn nichts anderes da ist! Da das Haus direkt am Wasser lag, saßen wir zu den Mahlzeiten immer auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen. Allerdings führte unterhalb der Terrasse auch das Abflussrohr aus dem Badezimmer ins Wasser, so dass man immer ganz genau sehen konnte, was gerade auf Toilette passierte…etwas ZU genau manchmal ;-)
Nach einem Willkommens-Lunch (Chicken & Rice) liefen wir den Nachmittag über durch den kleinen Ort auf der Hauptinsel. Keine westlichen Touristen außer uns! Das ist einerseits gut, auf der anderen Seite gibt es deswegen anscheinend auch keinen Grund für die Bevölkerung, die Straßen ein bisschen sauber zu halten…überall Müll! Aber dafür waren die Leute total freundlich und aus allen Hauseingängen grüßten uns winkende Kinder mit „Hello Mister!“. Am Abend fanden wir ein nettes Restaurant mit dem schönen Namen Cafè Amore, wo wir im warmen Sonnenuntergang Karten spielten und kühle Fruchtshakes tranken…achja! 



Unser Homestay

Gegen den nächtlichen Moskito-Angriff wurde das Loch
über der Tür mit Zeitungspapier  zugeklebt ;-)

Und so schön pink...man beachte auch den Vorhang vorm Fernseher!


Das Bad


Am nächsten Tag ging es gleich früh aufs Boot. Der erste Stopp war eine kleine Sandbank mitten im Meer. Dann ging es zu mehreren Schnorchelplätzen und Inseln, zum Lunch gab es frischen Fisch und „Chicken & Rice“ (wie fast überall) am Strand. Dann war wieder Schnorcheln angesagt. Ein echtes Unterwasserparadies: Korallen, die buntesten Fische, Seesterne, Seeigel usw. Und ich hab sogar Nemos gesehen! 


Unser Gastgeber Areei


Das Ausflugsboot

Die Sandbank mitten im Meer!










Der Sprungwettbewerb: Celine

...Niek

Mark....

...Simone...naja, Abzüge in der B-Note!






Lunch

Lunch zusammen mit dem Lunch...

Fliegen-Alarm

Gruppenfoto mal anders!



Abends brachte uns das Boot direkt zum Homestay..
.links ist übrigens das zuvor erwähnte Abflussrohr ;-)


Unsere Stammkneipe Café Amore


Blick vom Homestay



Am nächsten Tag stand ein ganz ähnliches Programm auf dem Plan…aber bei dieser Unterwasserwelt wird das Schnorcheln einfach nicht langweilig! Außer uns waren an diesem Tag noch eine Gruppe indonesischer Jugendlicher auf unserem Boot dabei, die Mädels dabei alle komplett verhüllt. Aber anscheinend in spezieller moslem-freundlichen Schwimmkleidung, faszinierend! Auch ansonsten war es voller als am Tag zuvor und es waren immer mehrere andere Ausflugsboote an den Schnorchelplätzen. Allerdings handelte es sich zum Großteil um einheimische Touristen. Zum Lunch gab es mal wieder…Chicken & Rice! Am Abend fuhren wir zu einem schönen (leider überfüllten) Strand, wo es frittierte Bananen gab und wir den wunderschönen Sonnenuntergang genießen konnten. 





Areei konnte zwar nicht schwimmen....

...aber tauchen dafür umso besser! Er war soo dünn, man wollte ihn nur füttern!


Schnorcheln ist anstrengend!

Lunch




So schnorchelt die modebewusste Muslimin ;-)





Eine Beinstudie









Die komplette Truppe


Unser letzer Abend mit Areei

Am Mittag des 15. Mai ging es zurück nach Yogyakarta. Es herrschte mal wieder ein Verkehrschaos, so dass wir wieder einmal erst um 23 Uhr ankamen. Wir hatten es schon vermutet: da Himmelfahrt auch hier ein Feiertag ist, war die Stadt randvoll mit Touristen und es war unmöglich noch ein (bezahlbares) Zimmer zu bekommen, schon gar nicht um diese Uhrzeit. Wir hatten natürlich schon bei unsere Abreise ein Zimmer reservieren wollen, aber das ging wegen des Feiertags nicht. Nach verzweifelter Suche gingen wir wieder zum Utar Losmen, in dem wir zuvor gewohnt hatten und fragten, ob wir im Flur auf den Sesseln schlafen könnten (für die folgende Nacht hatten wir hier ein Zimmer gebucht). Die Herbergseltern (die wohl bereits geschlafen hatten) waren sooo nett und stellten uns daraufhin ihre Dachterrasse zur Verfügung, wo wir unter der Wäscheleine und offenem Himmel schlafen konnten...und das für umsonst! Etwas hart, aber ein echtes Erlebnis!



Joghurt City

Yogyakarta (12.05. - 14.05.2012):



Nein, diese Stadt ist nicht bekannt für ihren Joghurt, aber irgendwie hab ich bei dem Namen „Yogyakarta“ immer Appetit auf Joghurt bekommen! Tatsächlich haben es die Asiaten grundsätzlich nicht so mit Milchprodukten, so dass ich eigentlich eher auf Joghurt-Entzug war…aber ich schweife ab!
Yogyakarta liegt so ziemlich genau in der Mitte der langgezogenen Insel Java und wird als ihr kulturelles Zentrum bezeichnet, in der Moderne und Tradition aufeinandertreffen. Zum Beispiel wird die Stadt auch heute noch von einem Sultan (übrigens ist Hamengkubuwono X. seit 1989 der Sultan) regiert und alle paar Stunden ertönt der Gebetsaufruf aus den zahlreichen Moscheen. Auf der anderen Seite ist die Stadt voller Backpacker aus aller Welt, den üblichen Fastfood-Ketten und es ist absolut kein Problem, einen Internetzugang zu finden (im Gegensatz zu bestimmten Kleinstädten im angeblich modernen Australien, wo ich gerade sitze und diesen Text offline schreiben muss, weil hier nirgendwo das Internet funktioniert…). Die ersten Tage verbrachten wir daher damit, durch die bunte Stadt voller Menschen und Marktstände zu laufen, eine Batikgalerie (die sich allerdings als Touristen-Abzocke herausstellte) und  den Palast des Sultans zu besichtigen und die zahlreichen Bars und Restaurants auszuprobieren, wobei wir aufgrund der extrem hohen Kneipendichte oft nur 100 Meter von unserem Guesthouse laufen mussten. Obwohl Yogyakarta einigermaßen touristisch ist waren wir für viele Einheimische doch eine echte Attraktion und mussten ich weiß nicht wie oft für Fotos posieren (leider sind viele davon mir zusammen mit meiner Kamera abhanden gekommen).

Unser Guesthouse Utar Losmen war versteckt in einem Labyrinth aus kleinen Gassen
...ich hab mich bis zum Schluss immer verlaufen!

Der Flur und die Hausmutter

Internet?? Kein Problem!










Das waren Schülerinnen, die für ihren Englischunterricht
 ein paar Touristen interviewen sollten
...natürlich wurde alles per iPhone dokumentiert!




Bekannt ist Yogyakarta vor allem für zwei große Tempelanlagen, die etwas außerhalb der Stadt liegen. Am 14.05. haben wir uns deshalb ein Auto mit Fahrer gemietet, der uns durch den chaotischen Verkehr zu den Tempeln kutschierte. Zuerst ging es zu dem buddhistischen Tempel Borobudur (erbaut im 9. Jahrhundert), der bei seiner Wiederentdeckung im Jahr 1814 komplett in Vulkanasche verschüttet war. Auf der obersten Terrasse des pyramidenartigen Baus, von dem man einen tollen Blick auf die umliegenden Gärten und Berge hat, stehen 432 Kammern, von denen jeder eine Buddha-Statue enthält. Der Tempel ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für lokale Schulklassen und der Lonely Plante „warnt“: „…so expect to get requests for pictures from giggling teenagers“! Und genauso war es! Zuerst ist es natürlich auch lustig zu sehen, wie die Kinder mit ihren iPhones heimlich Fotos zu machen versuchen bis sie sich endlich trauen, zu fragen. Dann folgt ein Gruppenfoto nach dem anderen, alle möglichen Gruppenkombinationen müssen ausprobiert werden und natürlich will jeder ein Foto mit seiner eigenen Kamera…mit der Zeit wird es also etwas anstrengend, aber man kann ihnen auch schlecht ihre Bitte ausschlagen.
Nach einem kurzen Mittagessen, bei dem ich den seltsamsten Obstsalat meines Lebens hatte (bestehend aus Limette, Schlangenhautfrucht, Guave, Tomate und Gurke..!) fuhren wir auf die andere Seite der Stadt zum hinduistischen Tempel Prambanan. Die Anlage sieht ein bisschen aus wie eine Mini-Version von Angkor Wat und hat uns viel besser gefallen als Borobudur. Außerdem hatten wir hier einen Führer, nämlich einen Studenten, der umsonst als Guide arbeitete, um sein Englisch zu verbessern. Die Anlage bestand einmal aus 50 Tempeln, die im 9. Jahrhundert erbaut wurden. Kurz nach der der Fertigstellung wurden sie allerdings aus ungeklärten Gründen verlassen , so dass man im 19. Jahrhundert eine fast komplett verfallene Anlage vorfand, die dann ab 1937 restauriert wurde. Allerdings wurde sie 2006 bei einem schweren Erdbeben erneut stark beschädigt, so dass viele der Tempel noch für Besucher gesperrt sind. 

Borobudur


In jeder dieser glockenförmigen Kammern sitzt eine Buddha-Statue

Am Eingang haben alle diesen feschen Sarong
 zum Anziehen bekommen


Eine der vielen Fotosessions...ich bin so groß!


Prambanan





:-)
Nach dem Sightseeing-Programm hatten wir es relativ eilig, nach Hause zu kommen, da wir uns mit einem Tourguide treffen wollten, um unseren Trip nach Karimunjawa zu planen. Fortsetzung folgt….!

Freitag, 1. Juni 2012

Von Insel zu Insel

Kuta (Bali) - Mount Bromo (Java) (10. - 11.05.2012):


Kurze Anmerkung: Am 15.05. wurde mir meine Kamera gestohlen (dazu beizeiten mehr)...und mit ihr all meine Fotos ab dem 10.05.! Vielen Dank also an dieser Stelle an meine Reisegefährten Celine, Niek und Mark, die mich ab hier für die nächsten 2 Wochen mit Fotomaterial versorgten...sonst hätte ihr nämlich nichts zum Gucken!! 


Eine Woche Relaxen auf  Bali war genug, dann hat mich das Reisefieber wieder mal gepackt, schließlich wollte ich auch das „richtige“ Indonesien sehen. So ging es am 10.05. mit dem Bus/Fähre/Bus von Bali nach Java, genauer gesagt nach Cemara Lawang am Mount Bromo (2329m), einem der vielen Vulkane auf Java. Mit mir im Bus saßen noch 3 andere Reisende: Niek und Celine aus Holland und Mark aus Irland. Dass wir vier nun für die nächsten 2 Wochen zusammen unterwegs sein würden, wussten zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht, aber wir verstanden uns von Anfang an super. Die Busfahrt war zwar einigermaßen bequem, weil wir nur zu viert im Minibus saßen, aber nach 12 Stunden waren wir doch heilfroh, endlich in unserem Guesthouse anzukommen. Die Nacht war nur kurz (und eiskalt!!), denn um 3:30 Uhr mussten wir schon wieder auf der Matte stehen für den Sonnenaufgang am Gunung Bromo. Eingepackt in 5 Schichten, angefangen mit Thermounterwäsche, T-Shirt, langärmligem Merino-Shirt, Fleecejacke bis hin zur winddichten Regenjacke (+ Schal, Handschuhe und Stirnband) ging es in einer holprigen Jeepfahrt auf den Mount Penanjakan, von wo aus man den besten Blick über die Vulkanebene hat. Hab schon lange nicht mehr so gefroren...aber der Indonesier an sich ist schlau und macht auch daraus ein Geschäft: es wimmelte von Händlern mit Bauchläden voller Handschuhe und Schals, dicke Mäntel konnte man stundenweise mieten ;-) . Nachdem es hell war ging es mit dem Jeep weiter zum Krater des Mount Bromo. Leider waren wir auch hier bei weitem nicht die einzigen Touristen, aber die Landschaft war absolut atemberaubend und hat uns für alles andere entschädigt!



Die Fähre. Java kann man schon im Hintergrund sehen...
zur Not kann man also schwimmen


Man muss einfach Vertrauen haben...


Morgens 4:30  Uhr....haben die alle kein Zuhause???



Mount Semeru, der höchste und aktivste Vulkan in der Gegend,
 "pupst" alle paar Minuten eine kleine Rauchwolke aus ;-)


Wieder ein bisschen aufgetaut: v.l.n.r.: Niek, Celine, Simone, Mark



Der Jeep-Fuhrpark


Wer nicht laufen mag, kann auch reiten



Jetzt noch 253 Stufen bis zum Krater...

Am Rand des Kraters

Mount Bromo Krater

Der beschwerliche Abstieg

Unser Fahrer

Anschließend ging es wieder zurück zum Guesthouse, um kurz unser Gepäck einzusammeln, und dann warteten mal wieder 12 Stunden Busfahrt auf uns…nur dass wir nun nicht mehr nur zu viert waren! Stattdessen wechselten wir in einen größeren Bus, der dann bis auf einen Platz voll besetzt war. Es wurde eine sehr lange, lange, lange Fahrt, denn die Klimaanlage war kaputt…oder (wie ich vermute) der Fahrer wollte sie aus Bezinspargründen nicht einschalten. Jedenfalls war es wahnsinnig heiß, laut und staubig (weil die Fenster ja geöffnet sein mussten) und der Verkehr ist einfach…unbeschreiblich! Dazu muss man wissen, dass Java anscheinend die Insel mit der weltweit höchsten Bevölkerungsdichte ist, d.h. es ist immer und überall voll. Wir fuhren praktisch nie über Land, stattdessen immer durch Städte und Ortschaften, es war kaum möglich das Ende der einen und den Anfang der nächsten Stadt zu erkennen. Es sind hier irre viele LKWs und Trucks unterwegs, die leider den Verkehr etwas aufhalten…aber unser Fahrer war ein Meister in halsbrecherischen Überholmanövern…kann gar nicht sagen, wie viele Beinahe-Unfälle wir hatten. Aber es ging alles gut und nach ewigen Stunden kamen wir um ca. 23 Uhr endlich in Yogyakarta an. Wir ließen uns in einer Gegend der Stadt aussetzen, in der es viele Hostels geben sollte. Sofort wurden wir von einem Einheimischen unter seine Fittiche genommen und er lief mit uns durch die engen dunklen Gassen von einem Gasthaus zum nächsten bis wir zwei Zimmer für die Nacht gefunden hatten. Wir hatten gleich den Eindruck, dass all diese Hostels irgendwie zusammengehören und hier irgendwie jeder für jeden arbeitet, weil sowieso alle verwandt oder verschwägert sind. Aber egal: ENDLICH SCHLAFEN!!